Krisendienste
In manchen Bundesländern gibt es Krisendienste.
Krisendienste sind oft auch abends und am Wochenende erreichbar.
Sie helfen, wenn es dir gerade sehr schlecht geht.
Manche Krisendienste kommen auch zu dir.
Dein Leben ist in Gefahr.
Oder du willst nicht mehr leben.
Dann ruf sofort den Notruf 112 an.
Du kannst auch direkt in eine Klinik gehen.
Zum Beispiel in die psychiatrische Notaufnahme eines Krankenhauses.
Dort wird geprüft, welche Hilfe du jetzt brauchst.
Die Telefonseelsorge ist Tag und Nacht erreichbar.
Der Anruf ist kostenlos.
Du musst deinen Namen nicht sagen.
In manchen Bundesländern gibt es Krisendienste.
Krisendienste sind oft auch abends und am Wochenende erreichbar.
Sie helfen, wenn es dir gerade sehr schlecht geht.
Manche Krisendienste kommen auch zu dir.
Dort kannst du nach Hilfe fragen.
Auch wenn du nicht weißt, wohin.
Dort bekommst du einen Termin für die
psychotherapeutische Sprechstunde.
Das ist ein erstes Gespräch.
Dort wird geschaut:
Welche Hilfe du brauchst
Wie dringend es ist
Was der nächste Schritt sein kann
Dafür brauchst du keine Überweisung und keinen Vermittlungscode.
Du kannst auch direkt in einer Praxis nach einem Termin fragen.
Nach der Sprechstunde bekommst du das Formular PTV 11.
Steht dort ein Vermittlungscode, kann die 116117 dir bei der Suche nach einem weiteren Termin helfen.
Du kannst sagen:
„Mir geht es seelisch schlecht.
Ich brauche Hilfe.“
Der Hausarzt kann dich beraten.
Und dir sagen, welche nächsten Schritte sinnvoll sind.
Beratungsstellen können zuhören.
Sie können helfen, deine Situation zu sortieren.
Sie können dir nächste Schritte erklären.
Hilfe bei psychischen Problemen in deiner Stadt oder deinem Landkreis.
Den Sozialpsychiatrischen Dienst gibt es an vielen Orten.
Dort bekommst du Hilfe,
wenn es dir psychisch sehr schlecht geht.
Der Dienst kann dich auch über längere Zeit begleiten.
Manche psychiatrischen und psychosomatischen Kliniken haben Ambulanzen.
Dort kannst du fragen, ob du Hilfe bekommen kannst.
Wichtig:
Warten heißt nicht:
Du musst alles allein schaffen.
Wenn du keinen Therapieplatz findest,
kann KostenerstattungKosten-Erstattung. Du zahlst erst selbst, die Krankenkasse gibt dir das Geld danach zurück.Zum Glossar wichtig sein.
Das bedeutet:
Die Krankenkasse bezahlt vielleicht eine private Praxis.
Das braucht man meistens dafür:
Frag vorher bei deiner Krankenkasse nach.
Die Kassen gehen damit unterschiedlich um.
Bei manchen ist es leichter als bei anderen.
Kläre die Kostenerstattung, bevor die Behandlung beginnt.
Die Krankenkasse prüft den Antrag.
Sie entscheidet, ob sie die Kosten übernimmt.
Wenn die Krankenkasse Nein sagt:
Du kannst WiderspruchDu sagst einer Stelle, dass du nicht einverstanden bist.Zum Glossar einlegen.
Alles Nötige steht in der Kostenerstattung – Checkliste.
Hier findest du Psychotherapeuten in deiner Nähe:
Psych-Info
Krankenkasse
Manche Krankenkassen helfen bei der Suche.
KV-Arztsuche
Psychotherapeuten mit Kassenzulassung finden.
In diesen Bundesländern läuft die Suche nach einem Therapieplatz meistens über die 116117:
Bayern
Berlin
Niedersachsen
Rheinland-Pfalz
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Alle anderen Bundesländer findest du über unsere Links zur zentralen Arztsuche hier:
Es ist nicht deine Schuld, wenn du keinen Therapieplatz findest.
Viele Praxen sind voll.
Trotzdem ist es richtig,
Hilfe zu suchen.
Du musst das nicht allein schaffen.
Schreib deine Anfragen und Absagen auf.
Dafür gibt es das Protokoll Therapieplatzsuche.
Dieser Text erklärt die Suche nach einem Therapieplatz einfach.
Er ersetzt keine Beratung.
Wenn du unsicher bist, hole dir Hilfe.
